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SG Aumund-Vegesack erfüllt die Pflichtaufgabe

Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren

von Olaf Schnell (Die Norddeutsche) - 22.01.2018

 

SG Aumund.Vegesack erfüllte die Pflichtaufgabe zum Rückrundenauftakt in Uelzen mit einem 9:4-Erfolg nach 180 Minuten.

Der SAVer Klaus Malorny (Bild) gewann in Uelzen sein Doppel mit Patrick Jahic. (Christian Kosak)

 

Vegesack. Verlieren verboten. Unter diesem Motto fuhr die abstiegsgefährdete SG Aumund-Vegesack in der Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren zum noch sieglosen Tabellen-Schlusslicht Post SV Uelzen. Letztlich erfüllten die Vegesacker diese Pflichtaufgabe zum Rückrundenauftakt mit einem 9:4-Erfolg nach 180 Minuten.

Doch man kann davon ausgehen, dass sich auch die anderen Abstiegskandidaten MTV Tostedt und TV Oyten gegen die Uelzener jeweils durchsetzen können. Aus diesem Grund war es in Sachen Abstiegskampf so wichtig, dass die Nordbremer um den Teamchef Gregor Grzesik in Uelzen, wie beim 9:1-Hinspielsieg, die Oberhand behielten. Übrigens stand der Gastgeber eine Stunde nach der verlorenen Begegnung gegen das SAV-Team nochmals an der Platte und verlor auch gegen TuSG Ritterhude II mit 5:9. 

 

Zurück zum Vegesacker Spiel gegen Uelzen. Für die verletzte Nummer zwei Gerrit Meyer, war Klaus Malorny von der dritten Mannschaft an Bord. An der Seite von Patrick Jahic lief Klaus Malorny im Doppel zu Beginn einem bedrohlichen 0:2-Rückstand hinterher. Nachdem Tobias Burkhardt/Thorsten Holländer schon Federn gelassen hatten, war es sehr wichtig, dass Jahic/Ma­lorny sich wieder in das Spiel zurückkämpften. Das Daumendrücken der Teamkollegen half. Letztlich setzte sich das SAV-Duo mit 3:2 durch. Weil auch zuvor das Spitzendoppel Jakob Guzmann/Gregor Grzesik siegte, führten die Gäste nach der ersten Runde mit 2:1. In der Erfolgsspur blieben die Vegesacker auch im oberen Paarkreuz.

So setzten sich Jakob Guzmann und Thorsten Holländer, der aufgrund des Fehlens von Gerrit Meyer wieder hochrücken musste, in den Einzeln durch. Da auch der stark erkältete Tobias Burkhardt noch über 3:2-Erfolg jubeln konnte, führte der Achtplatzierte mit 5:1. „Nach dem Doppel merkte ich schon, dass ich keinen guten Tag erwischte hatte – und es so für mich im ersten Einzel schwer werden würde“, meinte Grzesik. So ließ sich seine 1:3-Niederlage erklären.

Auch im unteren Paarkreuz wurden dann wieder die Punkte geteilt. Patrick Jahic ­hatte keine Probleme, dafür musste sich Klaus Malorny beugen. Somit lag Vegesack mit 6:3 in Front. Für eine Vorentscheidung ­sorgte letztlich Jakob Guzmann mit seinem Erfolg im Spitzeneinzel. Nach der 2:3-Niederlage von Thorsten Holländer und dem Sieg von Tobias Burkhardt tütete dann Gregor Grzesik den 9:4-Erfolg – nach einer 2:0-Satzführung – mit seinem 3:2-Happy End ein.

„Für uns war es schon schwerer als im Hinspiel. In dem ersten Rückrundenspiel kamen wir so nach der Pause zu einem Pflichtsieg und erfüllten im Abstiegskampf diese Aufgabe. Bei uns erreichte aber keiner ­seine Normalform. Um beim nächsten Spiel in ­Stade zu bestehen, müssen wir unbedingt einen Gang zulegen“, so Grzesik. Eigentlich hätte die SG Aumund-Vegesack nun am Sonnabend, 3. Februar, beim Viertplatzierten ESV Lüneburg aufschlagen müssen. Doch aus personellen Gründen verlegten die Nordbremer diese Auswärtspartie auf den 17. Februar – einen Tag später reist das Grzesik-Team zum Fünften TSV Lamstedt.

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