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Im Wechselbad der Gefühle

Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren

von Olaf Schnell (Die Norddeutsche) 20.02.2018

Einen Punkt sicherte sich die SG Aumund-Vegesack in der Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren. Das SAV-Team sicherte sich in Lamstedt ein 8:8-Remis.

Vegesacks Nummer zwei Gerrit Meyer hatte großen Anteil am wichtigen 8:8-Unentschieden beim Viertplatzierten TSV Lamstedt. (Christian Kosak)

Vegesack. Einen Punkt sicherte sich die SG Aumund-Vegesack in der Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren. Nach der 2:9-Auswärtsniederlage gegen den Drittplatzierten ESV Lüneburg erreichten die abstiegsgefährdeten Nordbremer um den Mannschaftsführer Gregor Grzesik beim Vierten TSV Lamstedt ein 8:8-Remis. Da die Mitabstiegs-Konkurrenten auch nicht groß etwas reißen konnten, die Tostedter sogar gegen das zuvor sieglose Schlusslicht Post SV Uelzen verloren – dafür aber gegen SV Werder Bremen II gewannen –, verteidigten die Vegesacker den Relegationsplatz.

ESV Lüneburg – SG Aumund-Vegesack 9:2: In der Vorrunde behaupten sich die Vegesacker noch zu Hause mit 9:6. Hier war zwar Gerrit Meyer nicht mit von der Partie, dennoch langte es für das Grzesik-Team für ein Erfolgserlebnis gegen einen ersatzgeschwächten Gast. Im Rückspiel konnten nun die Nordbremer nicht in Bestbesetzung auflaufen. So musste neben Meyer auch noch Thorsten Holländer passen. Beim siegreichen Gastgeber rückte im unteren Paarkreuz nur Lars Böcker für Daniel Bomblat hoch und ließ nicht viel anbrennen.

Bei den Gästen mussten in Lüneburg die Vierte-Herren-Spieler Frank Selking und Amir Omid Tajik einspringen, die sonst in der 3. Kreisliga zum Einsatz kommen. Im Doppel war das SAV-Duo letztlich gegen van Ackeren/Hinrichs in drei Sätzen chancenlos (7:11, 2:11, 5:11) und auch in den Einzelpartien mussten Selking gegen Böker (9:11,1:11, 2:11) und Tajik gegen Hinrichs (1:11, 3:11, 7:11) Lehrgeld bezahlen.

Mit 0:3 lagen die Nordbremer bereits nach den drei Doppelpartien zurück, weil auch Burkhardt/Jahic und Guzmann/Grzesik jeweils mit 0:3 das Nachsehen hatten. Im oberen Paarkreuz wurden dann die Punkte geteilt. Der für den fehlenden Gerrit Meyer hochgerückte Tobias Burkhardt verlor hauchdünn mit 2:3 gegen Florian Rathmann (9:11, 11:3, 11:9, 3:11, 2:11), dafür bestand der SAV-Spitzenmann Jakob Guzmann den Härtetest gegen Achim Storck (11:9, 12:14, 11:5, 8:11, 11:3).

Gut aus Vegesacker Sicht war, dass im mittleren Paarkreuz wenigstens Patrick Jahic sich mit 3:1 gegen den Lüneburger Tim van Ackeren durchsetzte (12:10, 11:7, 2:11, 11:5). Doch dann ließen seine Teamkollegen Gregor Grzesik (6:11, 3:11, 4:11), Jakob Guzmann (8:11, 12:14, 11:4, 3:11) und Tobias Burkhardt (6:11, 11:13, 10:12) Federn und so ging es für die Vegesacker mit einer 2:9-Packung wieder Richtung Heimat.

TSV Lamstedt – SG Aumund-Vegesack 8:8: Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. Es war einfach ein Hammerspiel und beide Teams erlebten ein Wechselbad der Gefühle. Die Gäste mussten gleich vier 2:3-Niederlagen hinnehmen, lagen nach der 2:0-Doppelführung mit 4:2 in Führung – und mussten am Ende doch noch mächtig zittern, nicht ganz mit leeren Händen nach Hause zu fahren. „Für uns war mehr drin. Zum Schluss war es dann ein gerechtes Unentschieden. Da haben wir schon mit einer Niederlage gerechnet“, berichtete Gregor Grzesik, der an der Seite von Jakob Guzmann zu Beginn im Doppel eine hauchdünne 2:3-Niederlage hinnehmen musste. Hauchdünn, weil die Lüneburger Nils Meyer/Lukas von See sich im entscheidenden fünften Satz, nach mehreren Matchbällen auf beiden Seiten, mit 21:19 durchsetzten (11:9, 7:11, 7:11, 11:7, 19:21).

Das erste Einzel von Grzesik war ebenfalls hart umkämpft, doch erneut verlor der SAV-Kapitän mit 2:3 gegen den TSV-Spieler Tim Voß (3:11, 11:9, 11:6, 9:11, 6:11). Besser lief es in seinem zweiten Einzel gegen Oliver Blohm (7:11, 11:9, 11:6, 11:8). Und da war ja noch das Abschluss-Doppel mit Jakob Guzmann. Gegen das Lüneburger Duo Nils Meyer/Lukas von See lagen die Nordbremer Grzesik/Guzmann bereits mit 0:2 Sätzen zurück. Alles sprach zu diesem Zeitpunkt für die Lamstedter, die auch im Hinspiel in Bremen-Nord mit 9:6 siegten. Doch die Gäste kämpften verbissen und glichen zum 2:2 aus. So folgte der entscheidende Satz fünf, der auch hart umkämpft war. Alles war möglich, doch die Vegesacker steckten nicht auf und behaupteten sich mit 13:11 (5:11, 2:11, 11:7, 11:8, 13:11).

Starker Gerrit Meyer

Letztlich war es für die Gäste auch ganz wichtig, dass ihre Nummer zwei Gerrit Meyer die Reise nach Lamstedt mitmachte. Der Routinier gewann nicht nur an der Seite von Thorsten Holländer sein Doppel gegen Nils Meyer/Lukas von See mit 3:1 (11:3, 12:10, 10:12, 11:7), sondern auch seine beiden Einzel-Partien gegen Nils Meyer (11:7, 11:7, 6:11, 11:7) und Lukas von See (11:7, 10:12, 11:7, 11:8).

Auch wichtig war, dass bei den Gästen im Doppel Burkhardt/Jahic mit 3:1 (11:8, 10:12, 11:9, 11:6), Tobias Burkhardt mit 3:0 (11:6, 11:8, 11:9) – machte sich damit ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk – und Jakob Guzmann mit 3:1 jeweils im Einzel gewannen (12:14, 11:7, 11:6, 11:8). Weitere Niederlagen kassierten aber Jakob Guzmann (1:3), Thorsten Holländer (2:3/1:3), Patrick Jahic (2:3/0:3) und Tobias Burkhardt (1:3), sodass am Ende in Lamstedt doch noch die Punkte geteilt wurden.

 
 

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