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Richter-Team kann noch etwas hoffen

Tischtennis-Bezirksoberliga/Bezirksliga

von Olaf Schnell (Die Norddeutsche) - 18.02.2018

Es scheint wohl allmählich wieder eine kleine Wachablösung in der Nordbremer Tischtennis-Szene zu geben.

 

Spielt auch in der kommenden Tischtennis-Bezirksligasaison im Trikot der Hammersbecker: Marvin ­David.  (Foto: Christian Kosak)

Bremen-Nord. Die eine Mannschaft schnuppert noch etwas am Aufstieg, das andere Team kann den Abstieg nicht mehr verhindern. Die Rede ist vom recht erfolgreichen Neurönnebecker TV und von der noch sieglosen SG Aumund-Vegesack II in der Tischtennis-Bezirksliga Osterholz/Verden/Bremen der Herren. Da auch mit einem Abstieg der FT Hammersbeck in der höheren Bezirksoberliga Herren West zu rechnen ist, scheint es wohl allmählich wieder eine kleine Wachablösung in der Nordbremer Tischtennis-Szene zu geben.

War das FTH-Team hinter dem Landesligisten SG Aumund-Vegesack I die Nummer zwei im Bremer Norden, könnten in der kommenden Saison die Rönnebecker um Spartenleiter Gerhard Richter in diese Rolle schlüpfen. Die NTV-Mannschaft, die bis zur Saison 2012/13 das Zugpferd im Bremer Norden war – sogar in der Oberliga Herren Nord-West (2011/12) und in der Verbandsliga Nord um Punkte spielte, dann aber erst einmal wieder in der FTTB-Liga (2013/14) anfangen musste, klettert somit vielleicht wieder eine Erfolgstreppe nach oben.

„Ja, wir haben noch eine kleine Chance aufzusteigen, doch rechnen wir eigentlich nicht mehr damit“, meinte der NTV-Spartenleiter Gerhard Richter. Weil die Bezirksliga laut Richter in dieser Saison stärker und die Bezirksoberliga schwächer ist. „Und wir konnten oft aufgrund des Fehlens von Maxime Meger nicht in Bestbesetzung spielen“, so Gerhard Richter. Sollte dieses Mal der Sprung in die Bezirksoberliga nicht geschafft werden, „wollen die Jungs in der nächsten Saison aufsteigen – die möchten so hoch wie möglich spielen“, meinte der 50-jährige Richter, der stolz davon berichtet, dass in seinem Verein seit 30 Jahren im Tischtennis Jugendarbeit angeboten wird.

„So wollen wir den starken Jugendlichen natürlich auch eine gute Perspektive anbieten. Sollten wir uns zudem mit Spielern von außerhalb in der nächsten Saison verstärken, erleichtert es uns natürlich – auch den nächsten Schritt zu vollziehen“, äußerte sich Gerhard Richter.

Erst zwei Punkte, nach 14 Begegnungen, gewann die SG Aumund-Vegesack II bisher in der Bezirksliga. Der Abstand zum SV Werder Bremen IV, der den Relegationsplatz acht belegt, ist schon fast nicht mehr einzuholen. Auch in diesem Jahr hatten die Vegesacker um Spitzenspieler Marcus Kunte gegen den Viertplatzierten TSV Posthausen (2:9), Tabellenzweiten ATSV Habenhausen III (0:9) und Spitzenreiter TuS Huchting (2:9) jeweils das Nachsehen, erreichten aber zuletzt gegen Werders Vierte ein 8:8-Remis.

Zu Beginn der Saison wurde das SAV-Team im personellen Bereich aber schon etwas durcheinander gewürfelt. Thorsten Holländer und Tobias Burkhardt rückten ja bekanntlich hoch in die Erste, dafür zog sich Marcus Kunte das Reserve-Trikot über. „Ohne Thorsten und Tobias hat es diese Mannschaft aber auch nicht leicht – auch ist die Bezirksliga stärker geworden. Für unser Landesliga-Team ist dieser Unterbau aber schon sehr wichtig, weil diese Spieler auch öfters bei uns oben mal aushelfen müssen. Aber es wird sehr schwierig die Bezirksliga in dieser Spielzeit zu halten“, äußerte sich der SAV-Spartenleiter Gregor Grzesik. So sieht es auch der Mannschaftsführer der Zweiten, Christian Wantoch. „Den Verlust unser Spitzenkräfte Thorsten Holländer und Tobias Burkhardt konnten wir einfach nicht kompensieren. So ist es jetzt eigentlich nur noch das Ziel Drittletzter zu werden. Der Klassenerhalt ist eigentlich kein Thema mehr für uns. Wir stehen zu Recht da unten.“

Christian Wantoch und Markus Laedtke spielten in der Saison 2016/17 noch in der ehemaligen Roland-Liga und mussten sich so auch erst einmal an die höhere Liga gewöhnen. „Wir haben in der Bezirksliga erst einmal vier bis fünf Spiele gebraucht, um uns dort zu akklimatisieren. Das ist schon ein anderes Brett, weil dort auf jeden Fall ein schnelleres Tempo gespielt wird“, so der SAV-Akteur Wantoch.

Wie Wantoch berichtete, wird das Team auch in der tieferen Bremen-Liga wohl zusammen bleiben. „Wir müssen natürlich noch abwarten, wie sich in der kommenden Saison die personelle Situation in der Ersten, nach dem Abgang von Thorsten Holländer, entwickelt. Trotz des schlechtes Tabellenplatzes ist die Stimmung bei uns noch gut. Die Moral stimmt und wir wollen uns in den letzten Spielen gut verkaufen“, meinte Christian Wantoch.

Auch der Noch-Bezirksoberligist FT Hammersbeck möchte sich in den restlichen Begegnungen noch gut schlagen. „In Sachen Klassenerhalt ist der Zug für uns nun nach der 6:9-Niederlage gegen Bremervörde abgefahren. Aber auch in der tieferen Bezirksliga gehe ich davon aus, dass wir personell so zusammen bleiben“, meinte der FTH-Spieler Marvin David, der dem Verein weiterhin die Treue hält. Laut David möchten die Hammersbecker dann in der Bezirksliga im oberen Drittel sich ansiedeln. „Sollte der NTV in dieser Saison nicht den Aufstieg in die Bezirksoberliga schaffen, werden sie es das nächste Mal realisieren“, so David.

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