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Kampfstarke Vegesacker

Die SG Aumund-Vegesack erreichte daheim gegen den Viertplatzierten Geestemünder TV ein 8:8

Von Olaf Schnell (Die Norddeutsche) - 13.03.2018

Der routinierte SAV-Spieler Patrick Jahic gewann im unteren Paarkreuz gegen den Geestemünder TV seine beiden Einzel. (Foto: Christian Kosak)

Vegesack. Die Vorzeichen auf ein Erfolgserlebnis standen für die SG Aumund-Vegesack in der Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren nicht so gut. In der Hinrunde hatten die abstiegsgefährdeten Nordbremer gegen den Viertplatzierten Geestemünder TV mit 5:9 das Nachsehen. Dieses Mal war zwar der SAV-Spitzenakteur Jakob Guzmann mit von der Partie, doch erneut fehlte die Nummer zwei Gerrit Meyer. Doch die Grzesik-Mannen können inzwischen Abstiegskampf, bissen sich erfolgreich in die Partie und sicherten sich letztlich ein 8:8-Unentschieden. 

Dieser Punkt könnte in der Endabrechnung vielleicht noch sehr wichtig sein, weil auch die Abstiegskonkurrenten hellwach sind und eifrig Zähler sammeln, wie zum Beispiel der Viertletzte Post SV Stade. So setzten sich die Stader schon etwas überraschend in dem Abstiegsduell gegen den TV Oyten mit 9:6 durch.

Im Vegesacker Spiel gegen die Geestemünder in der Sporthalle der Gerhard-Rohlfs-Oberschule lag der Gastgeber nach den drei Doppeln mit 1:2 bereits in Rückstand. Guzmann/Grzesik setzten sich im ersten Spiel gegen das Seestädter Duo Zimmermann/Buck zwar recht klar mit 3:0 durch (11:6, 11:9, 11:3). Dafür gingen die Teamkollegen Holländer/Seichter gegen Klüver/Rißmüller (0:3) und Burkhardt/Jahic gegen Röseler/Hamm (1:3) jeweils leer aus.

Ohnehin konnte sich die SG Aumund-Vegesack in dieser Heimpartie nur einmal über eine Führung freuen (6:5). Im elften Spiel des Tages behielt Thorsten Holländer, der für den fehlenden Gerrit Meyer erneut im oberen Paarkreuz spielen musste, bei seiner SAV-Abschiedstour gegen den GTV-Akteur Marius Rißmüller mit 3:2 die Oberhand (9:11, 11:3, 9:11, 13:11, 11:5). Das erste Einzel gab Holländer aber gegen Yannick Klüver mit 1:3 ab (11:8, 8:11, 4:11, 7:11).

Für den erwarteten 2:2-Ausgleich sorgte Vegesacks Spitzenmann Jakob Guzmann. In der Partie gegen Marius Rißmüller setzte sich Guzmann mit 3:1 durch (11:6, 9:11, 11:7, 11:8). Auch Tobias Burkhardt zeigte sich in seinem Einzel nervenstark und behauptete sich gegen Volker Röseler mit 3:2 (13:11, 11:13, 11:6, 9:11, 11:7). Nicht so erfolgreich lief es dann für Burkhardt etwas später gegen den Geestemünder Claas Zimmermann (5:11, 13:15, 7:11).

Jahic holt im Einzel zwei Punkte

Gleich zweimal hielt sich der SAV-Spieler Patrick Jahic in seinen Einzelpartien schadlos. Gegen Manuel Buck siegte der Linkshänder mit 3:1 (9:11, 11:8, 15:13, 11:8) und auch gegen Dominik Hamm konnte der Nordbremer sich über einen 3:0-Erfolg freuen (11:9, 11:7, 11:7). Bei seinem zweiten Einzelauftritt ließ auch Vegesacks Nummer eins, Jakob Guzmann, nichts anbrennen. Im Duell gegen seinen ehemaligen Vereinskollegen aus erfolgreichen Zeiten beim Neurönnebecker TV, Yannick Klüver, gewann Guzmann mit 3:1 (11:2, 13:11, 8:11, 13:11).

Leer in seinen Einzeln ging der SAV-Mannschaftsführer Gregor Grzesik aus. Gegen den Geestemünder Claas Zimmermann holte er nur einen Satz (2:11, 11:7, 10:12, 6:11) und anschließend fehlte etwas das Glück bei der 2:3-Niederlage gegen Volker Röseler (6:11, 11:9, 11:2, 12:14, 7:11). „Ein Einzel hätte ich schon gewinnen müssen. In der Begegnung gegen Zimmermann habe ich im dritten Satz schon mit 10:6 geführt“, ärgerte sich Grzesik. Wesentlich besser machte es der SAV-Abteilungsleiter dann in dem Abschlussdoppel an der Seite von Jakob Guzmann. So setzte sich das Vegesacker Duo gegen Klüver/Rißmüller mit 3:2 durch (11:9, 11:5, 8:11, 6:11, 11:8) und rettete letztlich in der letzten Partie die wichtige Punkteteilung.

Seichter schlägt sich tapfer

Für Gerrit Meyer rückte bekanntlich Arno Seichter hoch. Im unteren Paarkreuz schlug sich der Zweit-Herrenspieler bereits bei seinem ersten Einzelauftritt gegen den Gäste-Akteur Dominik Hamm mehr als achtbar und hatte in drei Sätzen nur hauchdünn das Nachsehen (8:11, 11:13, 10:12). Fast hätte es dann für Seichter in der Endphase der GTV-Partie mit einem Erfolgserlebnis geklappt. Gegen den Geestemünder Manuel Buck führte der Nordbremer bereits mit 2:1 und hatte auch im entscheidenden fünften Satz die Nase knapp vorne, doch letztlich sollte das gute Spiel von Seichter vor heimischer Kulisse nicht belohnt werden. So konnte sich Manuel Buck noch über ein 13:11 in Durchgang fünf freuen (7:11, 11:5, 11:8, 7:11, 11:13).

„Arno hat seinen Part gegen die Geestemünder sehr gut erfüllt und vor allem in seinem zweiten Einzel sehr viel Pech gehabt. Mit dem 8:8 gegen GTV haben wir einen sehr wichtigen Punkt geholt und es weiterhin selbst in der Hand den Klassenerhalt in der Landesliga zu sichern“, berichtete der SAV-Kapitän Gregor Grzesik. 

Bereits am Sonntag ist die SG Aumund-Vegesack wieder im Einsatz. Erneut vor heimischer Kulisse empfangen die Nordbremer in der Sporthalle der Gerhard-Rohlfs-Oberschule den Drittplatzierten ATSV Habenhausen (Spielbeginn 13 Uhr).

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