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SAV hofft nun auf Schützenhilfe

Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren

Von Olaf Schnell (Die Norddeutsche) - 09.04.2018

Hellwach zeigte sich die SG Aumund-Vegesack im Heimspiel in der Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren gegen den TV Oyten (9:5).

Vegesacks Thorsten Holländer (Bild) steuerte im Einzel zwei Siege zum 9:5-Erfolg gegen Oyten bei und war auch im Doppel an der Seite von Gerrit Meyer erfolgreich. (Foto: Christian Kosak)

Vegesack. Hellwach zeigte sich die SG Aumund-Vegesack im Heimspiel in der Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren gegen den TV Oyten. So setzten sich die Mannen um den Spitzenakteur Jakob Guzmann mit einer konzentrierten Leistung gegen den Tabellenzehnten TV Oyten mit 9:5 durch.

Nach dem 9:4-Hinspielerfolg legten die abstiegsgefährdeten Vegesacker ohne den verletzten Mannschaftsführer Gregor Grzesik den Grundstein zu diesem sehr wichtigen Erfolg bereits in der Anfangsphase – sprich den Doppeln. Nach den ersten drei Begegnungen führte der Gastgeber mit 2:1 und ließ in der Mitte der Partie dann nur noch den 4:4-Ausgleich zu.

Beim Blick auf die Tabelle sieht man, dass eine SAV-Niederlage fatal gewesen wäre, denn trotz des Vegesacker Erfolgserlebnisses rutschten sie auf einen Abstiegsplatz ab, können aber mit einem Sieg am Abschlussspieltag gegen den Vorletzten MTV Tostedt am nächsten Sonnabend (Beginn 14.30 Uhr) sich daheim den Relegationsrang sichern.

Aber nur dann, wenn die TuSG Ritterhude II am Freitag mit einem Erfolg oder Unentschieden Schützenhilfe leistet. Hier reist das TuSG II-Team zum Post SV Stade, der am vergangenen Wochenende gleich vier Punkte einsackte. Mit dem überraschenden 9:4-Sieg gegen SV Werder Bremen II und dem 9:3 gegen MTV Tostedt nehmen nun die Stader den Relegationsplatz ein.  

Starke SAV-Doppel

Zurück zu dem Vegesacker Spiel gegen TV Oyten. Die beiden ersten Heimpunkte sicherten im Doppel Meyer/Holländer (3:0/11:7, 12:10, 11:9) und Guzmann/Burkhardt (3:1/11:8, 9:11, 11:7, 11:3). Fast hätte sich aber auch noch das SAV-Duo Jahic/Seichter durchgesetzt. Die Vegesacker führten bereits mit 2:1, mussten sich dann aber noch in fünf Sätzen beugen (8:11, 11:9, 11:8, 8:11, 5:11).

Zum Glück für die Vegesacker, bei denen Arno Seichter (SAV II) für Gregor Grzesik einsprang, traten die Oytener in der Sporthalle der Gerhard-Rohlfs-Oberschule stark ersatzgeschwächt an. So fehlte neben Spitzenmann Peter Igel, der in der Rückrunde noch nicht zum Einsatz kam, auch noch die Nummer zwei, Oliver Helming, und die Nummer drei, Jonathan Feldt.

Dem Gastgeber war dieser personelle Engpass ganz recht und baute die 2:1-Führung durch Jakob Guzmann aus, der in seinem ersten Einzel den Oytener Dirk Chamier von Gliszczynski (Nummer fünf) mit 3:0 auf Distanz hielt (12:10, 11:8, 11:7).

In den anschließenden beiden Partien wurden dann die Punkte geteilt. Gerrit Meyer (SAV) hatte gegen Julius Feldt mit 0:3 das Nachsehen (5:11, 8:11, 0:11) und Vegesacks Thorsten Holländer setzte sich gegen Daniel Glüß mit 3:0 durch (11:5, 11:7, 11:8). Somit führten die Hausherren mit 4:2, doch die Oytener wehrten sich verbissen gegen die nun drohende Niederlage und konnten hiernach gleich zweimal jubeln. Franz König behielt gegen Tobias Burkhardt mit 3:0 (11:7, 11:8, 11:4) und Arne Fichtner gegen Patrick Jahic, nach einem 1:2-Rückstand, mit 3:2 (7:11, 11:3, 10:12, 11:6, 11:9) die Oberhand.

Nervenstarker Arno Seichter

Gut war aus Nordbremer Sicht, dass der Zweit-Herrenspieler Arno Seichter sich im Duell gegen den Oytener Fabian Kramer ganz nervenstark zeigte. Obwohl Seichter schon mit 2:0 Sätzen führte, ließ er sich nicht durch den 2:2-Ausgleich groß schocken und ging letztlich als 11:7-Sieger von der Platte (11:6, 13:11, 11:13, 11:13, 11:7). Für die Vorentscheidung sorgten dann im oberen Paarkreuz Jakob Guzmann und Gerrit Meyer mit ihren 3:0-Erfolgen. Guzmann behauptete sich im Gipfeltreffen gegen Julius Feldt (11:9 11:9, 14:12) und Meyer gegen Dirk Chamier von Gliszczynski (11:9, 11:1, 11:7).

Da dann auch noch Vegesacks Thorsten Holländer gegen Franz König jubeln konnte  (11:7, 13:11, 0:11, 11:8), tat anschließend die 1:3-Niederlage von Tobias Burkhardt gegen Daniel Glüß nicht wirklich weh (12:14, 5:11, 11:9, 10:12). Nach 160 Minuten tütete schließlich der SAV-Routinier Patrick Jahic den wichtigen 9:5-Sieg mit einem 3:0-Happy-End gegen den Oytener Fabian Kramer ein (11:4, 11:4, 12:10).

"Gegen den TV Oyten mussten wir schon gewinnen. Vor unserem Sonnabend-Spiel gegen Tostedt müssen wir nun aber gucken, was Stade gegen die Ritterhuder am Freitag macht. Wenn Stade hier gewinnen sollte, können wir den Relegationsplatz nicht mehr erreichen", äußerte sich der SAV-Spieler Gerrit Meyer.

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