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Keine Schützenhilfe

Tischtennis-Landesliga

Von Jan-Henrik Gantzkow und Olaf Schnell (Die Norddeutsche) 18.04.2018

Wurden vom SAV-Abteilungsleiter Gregor Grzesik (links) verabschiedet: Gerrit Meyer (Mitte) und Thorsten Holländer. (fr)

Vegesack/Ritterhude. Es sollte einfach nicht sein. Obwohl die SG Aumund-Vegesack in der Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren beim Saisonfinale sich noch einmal mächtig ins Zeug legte, müssen die Mannen um Teamchef Gregor Grzesik nach einem dreijährigen Gastspiel in der kommenden Saison wieder in der Bezirksoberliga West spielen.

Zwar feierte das SAV-Team noch einmal gegen MTV Tostedt einen 9:5-Heimsieg. Doch da zuvor sich die Mannschaft von Post SV Stade gegen den Nachbarn TuSG Ritterhude II mit 9:7 behauptete, war die Begegnung der Vegesacker in der Sporthalle der Gerhard-Rohlfs-Oberschule im Abstiegskampf letztlich bedeutungslos. Mit dem anschließenden 9:3-Erfolg gegen MTV Tostedt kletterten die Ritterhuder letztlich noch auf den dritten Tabellenplatz.

Post SV Stade – TuSG Ritterhude II 9:7: Gegen die abstiegsbedrohten Hausherren entwickelte sich von Beginn an eine gute und vor allem sehr spannende Partie. Nach den Doppeln und einem überragenden Auftritt von Andreas Kauert, der sich im fünften Satz mit 11:0 gegen Torsten Barkow durchgesetzt hatte, führten die Ritterhuder mit 3:1. Im Anschluss unterlagen aber Jens Schlake und Axel Stelljes zeitgleich nach fünf umkämpften Durchgängen – und das Spiel kippte. Durch weitere Siege zogen die Gastgeber auf 6:3 davon, und auch wenn sich die Ritterhuder immer wieder zurückkämpften und dank eines starken Auftritts von Mark Uhlenhoff zum 7:7 kamen, ging das Match letztlich noch verloren.

Erst unterlag Axel Brockmann, dann musste sich das sonst so sichere Spitzen­doppel Schlake/Stelljes im entscheidenden ­Doppel nach vier hochklassigen Sätzen ­geschlagen geben. Die erhoffte Schützenhilfe für den Lokalrivalen aus dem Bremer Norden fiel somit aus, und Stade rettete sich in die Relegation. „Wir haben alles versucht und hätten Aumund-Vegesack im Abstiegskampf gerne geholfen, aber wir können uns nichts vorwerfen“, so Stelljes nach der Pleite.

TuSG Ritterhude II – MTV Tostedt 9:3: Nur einen Tag später gelang dem Team um Holger Krückemeier ein völlig ungefährdeter 9:3-Erfolg über den bereits abgestiegenen und ersatzgeschwächten MTV Tostedt, sodass die Saison mit guter Stimmung endete. „Das war ein schönes Spiel, in dem es einfach darum ging, einen guten Abschluss hinzubekommen. Und das ist uns auch gelungen“, freute sich Stelljes.

Von Beginn an agierten die Hausherren dominant und ließen nie einen Zweifel am Erfolg aufkommen. Auch Aushilfsspieler Pascal Gerken fügte sich nahtlos ins Team ein und entschied sein Einzel nach vier Sätzen für sich. Für den Schlusspunkt sorgte schließlich Krückemeier, der sich in vier Sätzen gegen Gernot Schulze behauptete und so den dritten Rang sicherte. Im Anschluss feierte das Team gemeinsam mit der ersten Mannschaft und den Fans, die während der gesamten Spielzeit für eine große Unterstützung gesorgt hatten, bei Getränken und Pizza das Ende einer anstrengenden, aber ebenso erfolgreichen Saison.

SG Aumund-Vegesack – MTV Tostedt 9:5: Die Vegesacker Akteure gingen aus den drei Doppeln mit einem 1:2-Rückstand raus. Nach dem 3:0-Erfolg vom SAV-Duo Meyer/Holländer gegen Hoffmeyer/Böhme (11:1, 11:6, 13:11), mussten sich Guzmann/Burkhardt gegen Ludewig/Schulze (7:11, 9:11, 7:11) und Jahic/Kunte gegen Bannehr/­Ricke (5:11, 4:11, 12:10, 5:11) beugen. Doch der Gastgeber wollte sich unbedingt von seinen treuen Fans mit einem Erfolg verabschieden und stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage.

Zwei 3:2-Erfolge

So strichen Jakob Guzmann gegen Kay Ludewig (7:11, 11:8, 11:6, 9:11, 11:6) und Gerrit Meyer gegen Hannes Hoffmeyer (10:12, 11:6, 9:11, 11:2, 11:6) jeweils zwei 3:2-Siege ein. Da anschließend aber Thorsten Holländer gegen Michael Bannehr mit 0:3 (8:11, 5:11, 7:11) und Tobias Burkhardt gegen Norbert Schulze mit 2:3 (11:6, 6:11, 11:6, 5:11, 13:15) das Nachsehen hatten, stand es Sicht von Vegesack 3:4.

Doch dieses sollte der letzte Rückstand vom Nordteam sein. Denn von nun an ging es für sie nur noch, bis auf die knappe 1:3-Niederlage von Thorsten Holländer gegen Norbert Schulze  (11:3, 8:11, 9:11, 7:11), bergauf. So feierten die Vegesacker Patrick Jahic gegen Gerd Böhme (11:3, 11:6, 11:5), Marcus Kunte gegen Thomas Ricke (9:11, 11:5, 11:5, 11:7), Jakob Guzmann gegen Hannes Hoffmeyer (11:5, 11:7, 11:4), Gerrit Meyer gegen Kay Ludewig (11:5, 11:8, 11:6), Tobias Burkhardt gegen Michael Bannehr (11:9, 11:8, 4:11, 11:7) und Patrick ­Jahic gegen Thomas ­Ricke (13:15, 11:3, 11:8, 11:6) allesamt Erfolgserlebnisse.

„Es ist schon bitter mit einem fast ausgeglichenen Punktekonto abzusteigen. Da kann man nun aber nichts mehr machen. So geht es für uns eben in der nächsten Saison in der Bezirksoberliga weiter“, äußerte sich Vegesacks noch verletzter Mannschaftsführer Gregor Grzesik nach dem verpassten Klassenerhalt.

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